Snakebite live in Nürnberg mit Fighter V – Der Cult Konzertbericht
- L7

- vor 4 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Erwartungen
Wieder zurück im Der Cult in Nürnberg, dieses Mal für Snakebite zusammen mit Fighter V.
Der Cult ist genau die Art Venue, die ich für solche Metal-Abende liebe: nah dran, laut, und mit diesem echten Club-Feeling, wo du dich mit der Band verbunden fühlst. Dieses Konzert war außerdem aus einem persönlichen Grund besonders, es war eine Empfehlung von meinem Freund Nahuel, und er ist sogar extra aus Spanien hergekommen, nur um dieses Konzert mit mir zu sehen. Also ja, die Erwartungen waren hoch.
Anreise, Merch & Bier
Erster Stopp war natürlich Merch, und da hat Snakebite wirklich abgeliefert.
Ich habe mir ein Snakebite T-Shirt geholt, rotes Design auf weißem Shirt, für 25 Euro. Sieht ehrlich so gut aus, dass man es auch tragen würde, wenn man die Band nicht kennt. Fit ist ebenfalls perfekt, ich trage M und es sitzt genau richtig, nicht zu eng, nicht zu locker.
Außerdem gab es CDs, Vinyl und Patches.
Kleines Detail, das ich richtig cool finde: Ich habe ihr Vinyl schon, weil Nahuel mir das geschenkt hat, und er hat es mir in Frankfurt sogar signieren lassen. Das ist genau die Art Andenken, die immer besonders bleibt.
Snakebite
Snakebite waren der Hauptgrund, warum ich da war, und live hat das komplett funktioniert.
Sie kommen aus dem Ruhrgebiet und spielen eine Mischung aus Heavy Metal und Hard Rock, catchy Riffs, starke Refrains, und ein Sound, der wie gemacht ist für kleinere Venues, wo das Publikum nah dran ist.

Ein Detail, das ich richtig mochte: Sie haben eine Keyboarderin, die auch singt. Meistens macht sie Backing Vocals, aber bei ein paar Songs hat sie Lead gesungen, und das klang wirklich stark. Das gibt dem Ganzen live nochmal mehr Charakter und mehr „Textur“ auf der Bühne.
Auch die Verbindung zum Publikum war super. Man hat gemerkt, dass sie wirklich Spaß hatten, und genau diese Energie funktioniert im Der Cult sofort. Das ist dieses klassische Gefühl, warum kleine Shows so geil sind: Du bist nah genug dran, siehst Reaktionen, kleine Momente, und die Band wirkt menschlich und nicht weit weg.
Sie haben auch einen Cover-Song eingebaut, und generell hat ihr eigenes Material live sehr stabil geklungen.
Fighter V
Nach Snakebite haben Fighter V den Abend abgeschlossen.
Das hat sich nicht wie ein klassisches „Support plus Headliner“-Setup angefühlt, eher wie zwei Bands, die sich den Abend teilen: ähnliche Setlängen, ähnliche Energie, fast wie Freunde auf Tour zusammen.
Performance war stark, guter Sound, tight gespielt, und absolut kein Disrespect, aber musikalisch ist es einfach nicht ganz mein Stil.
Ein Moment hat mich aber wirklich überrascht: der Drummer hat ein Drum-Solo gemacht, und das war ehrlich beeindruckend. Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei einem Drum-Solo so hängenbleibe, aber der Typ kann richtig spielen.
Wenn ich es für Leute beschreiben müsste, die sowas feiern: vom Vibe her irgendwo in Richtung Nestor, nur nicht ganz so „over the top“.
Fazit
Ticketpreis war 27 Euro, und für so einen Abend ist das absolut fair.
Gute Location, gute Atmosphäre, zwei volle Sets, starker Merch, und vor allem Snakebite haben den Abend für mich richtig rund gemacht. Auch wenn Fighter V nicht 100% mein Geschmack sind, war die Performance solide, und als Gesamtpaket hat es funktioniert.
Snakebite würde ich auf jeden Fall wieder anschauen.













































Kommentare